Wirksamkeitsstudie Naturcoaching: Ergebnisse unserer Evaluation

Naturcoaching wird viel behauptet und selten überprüft. Wir wollten wissen, ob sich das, was Teilnehmende nach einem Naturcoaching berichten, auch außerhalb ihrer eigenen Wahrnehmung zeigt – in standardisierten Fragebögen und in physiologischen Messwerten. Als erster Ausbildungsanbieter haben wir unser Konzept deshalb 2025 wissenschaftlich begleiten lassen.

Untersucht wurden dreistündige Naturcoachings nach dem Konzept der Naturcoach-Akademie, durchgeführt an unterschiedlichen Orten und mit unterschiedlichen Gruppen. Erhoben wurden das subjektive Erleben vor und nach der Session, die Herzratenvariabilität als körperlicher Marker der Stressregulation sowie eine Nachbefragung drei bis sechs Wochen später.

Die Ergebnisse fielen in allen drei Messebenen deutlich aus – und, was uns fachlich am meisten überzeugt hat: Sie zeigten in dieselbe Richtung. Was die Teilnehmenden berichteten, bildete sich auch in den Körperdaten ab. Wie wir dabei methodisch vorgegangen sind, legen wir offen. Wir halten das für einen Teil der Qualität.

Wie die Wirksamkeitsstudie angelegt war

Die Untersuchung wurde nach dem Konzept der Naturcoach-Akademie durchgeführt und orientiert sich an gängigen wissenschaftlichen Standards: standardisierte Messinstrumente, definierte Messzeitpunkte, dokumentierte Auswertung. Die Teilnehmergruppe bestand zu 86,7 Prozent aus Frauen und zu 13,3 Prozent aus Männern.

Erhoben wurde im Prä-Post-Design: gemessen vor und nach dem Coaching, ergänzt um eine Follow-up-Befragung nach drei bis sechs Wochen. Die Coachings fanden an verschiedenen Orten und mit verschiedenen Gruppen statt – die Ergebnisse hängen also nicht an einem einzelnen Waldstück oder einer einzelnen Konstellation. Das macht die beobachteten Effekte robuster gegenüber Zufälligkeiten des Settings.

Was diese Studie zeigt und wie sie einzuordnen ist, legen wir in den (Hintergründen zur Studie) transparent dar. Sie belegt für das untersuchte Setting deutliche Effekte — und ist zugleich der erste Schritt, mit dem im Feld des Naturcoachings überhaupt überprüfbare Daten vorliegen.

Das Coaching fand bewusst draußen statt. Der Naturraum ist in unserem Konzept kein Hintergrund, sondern aktiver Teil des Prozesseswir sprechen von der Natur als Co-Coach.

Subjektive Ergebnisse: deutliche Entlastung unmittelbar nach der Session

Die Selbstauskünfte der Teilnehmenden veränderten sich zwischen der Messung vor und nach dem Coaching klar erkennbar.

  • Der empfundene Stress sank um 55 Prozent.
  • Die emotionale Belastung nahm um 54,5 Prozent ab.
  • Das allgemeine Wohlbefinden stieg um 37,1 Prozent.

Ergänzend bewerteten die Teilnehmenden ihren Zustand nach dem Coaching auf einer siebenstufigen Skala. Die Durchschnittswerte lagen bei 6,6 für Ruhe und Entspannung, 6,4 für Perspektivwechsel, 6,3 für Gelassenheit und 6,2 für Klarheit. In den offenen Antworten war häufig von innerer Ruhe, Erleichterung und neu gewonnener Klarheit die Rede.

Was der Naturraum dabei beigetragen hat

Ein Teil der Befragung zielte gezielt auf die Rolle des Ortes. Die Zustimmungswerte lagen hier hoch:

  • 95,2 Prozent gaben an, der Aufenthalt in der Natur habe ihr Wohlbefinden positiv beeinflusst.
  • 93,3 Prozent erlebten die Natur als inspirierend und waren von ihrer Wirkung überrascht.
  • 91,4 Prozent fühlten sich im Naturraum geborgen.
  • 91,4 Prozent stimmten der Aussage zu: „Ich erlebe mich präsent und achtsam.“

Diese Werte zeigen, wie stark der Ort im Erleben der Teilnehmenden gewichtet wurde. Geborgenheit und Inspiration sind offenbar Bedingungen dafür, dass ein Coachingprozess draußen überhaupt in die Tiefe gehen kann.

Ausbildung Naturcoach

Qualitative Beobachtungen: was während der Naturarbeit auftauchte

Neben den Messwerten wurde der Prozess selbst dokumentiert. Mehrere Teilnehmende berichteten, dass während der Arbeit draußen Themen an die Oberfläche kamen, die sie zuvor beiseitegeschoben hatten – Trauer, Verlust, Überforderung. Diese Gefühle konnten im Setting gehalten und bearbeitet werden. Tränen, Erleichterung und neue Einsichten waren häufige Reaktionen.

Die Natur wirkte hier als Spiegel und Resonanzraum: Sie machte sichtbar, was im Innen unbearbeitet lag. Das ist Coachingarbeit, keine Therapie. Wo Themen einer therapeutischen Begleitung bedürfen, gehört die Weiterverweisung zum professionellen Handwerk – auch das ist Teil unseres Ausbildungskonzepts.

Objektive Ergebnisse: Herzratenvariabilität als körperlicher Marker

Die Herzratenvariabilität (HRV) beschreibt, wie flexibel das vegetative Nervensystem zwischen Anspannung und Erholung wechselt. Sie gilt in der Stressforschung als etablierter Indikator für Regulationsfähigkeit. Im Rahmen der Studie wurden drei HRV-Parameter erhoben.

SDNN: plus 14,7 Prozent

SDNN steht für die Standardabweichung der Abstände zwischen aufeinanderfolgenden Herzschlägen und gilt als Gesamtindikator der Herzratenvariabilität. Der Wert bildet die Anpassungsfähigkeit des vegetativen Nervensystems insgesamt ab. Ein Anstieg deutet auf eine flexiblere Reaktionsfähigkeit hin – vergleichbar mit einem Baum, der dem Wind nicht standhält, sondern mit ihm schwingt.

pNN50: plus 16,48 Prozent

pNN50 gibt an, wie häufig sich die Abstände zwischen aufeinanderfolgenden Herzschlägen um mehr als 50 Millisekunden unterscheiden. Ein Anstieg wird als Hinweis auf gesteigerte Parasympathikus-Aktivität gelesen, also auf die Fähigkeit des Körpers, in den Erholungsmodus zu wechseln.

RSA: plus 13,5 Prozent

Die respiratorische Sinusarrhythmie beschreibt die natürliche Beschleunigung des Herzschlags beim Einatmen und die Verlangsamung beim Ausatmen. Sie gilt als Marker vagaler Aktivität – der Vagusnerv ist maßgeblich an körperlicher Erholung beteiligt.

Warum der Kontext dieser Messung bemerkenswert ist

Die physiologischen Werte entstanden nicht in einer Ruhephase, sondern während aktiver, oft fordernder Innenarbeit – rund um Verlust und Abschied, erschöpfende Lebensphasen, innere Unruhe und Fragen der Neuorientierung. Dass die Regulationsfähigkeit gerade unter diesen Bedingungen zunahm, ist der eigentlich bemerkenswerte Befund.

Ebenso bemerkenswert ist die Übereinstimmung zweier unabhängiger Datenquellen: Was die Teilnehmenden berichteten – weniger Stress, mehr Wohlbefinden, mehr Klarheit – zeigte sich in dieselbe Richtung auch in den Messwerten. Diese Konvergenz ist der fachlich stärkste Befund der Untersuchung.

Follow-up: was nach drei bis sechs Wochen nach der Studie übrig blieb

Interessanter als der Moment nach dem Coaching ist die Frage, was davon in den Alltag hinüberreicht. Deshalb wurden die Teilnehmenden drei bis sechs Wochen später erneut befragt.

  • Die Gesamtwirkung wurde im Schulnotensystem mit 1,7 bewertet.
  • Die Bedeutung der Natur im Coaching erhielt 6,5 von 7 Punkten.
  • Die Erwartung dauerhaft positiver Effekte lag bei 6,0 von 7 Punkten.
  • Die Nutzung der Natur als abrufbare Ressource wurde mit 6,0 von 7 Punkten angegeben.
  • Die Aussage „Ich bin ok, so wie ich bin – Teil der Natur“ erhielt 6,08 von 7 Punkten.

Auch die Stresswahrnehmung blieb verändert: Die Fähigkeit, nach Belastungen wieder in Balance zu finden, verbesserte sich um 18,75 Prozent. Die gefühlte Stressbelastung im Alltag sank um 13,4 Prozent.

Das ist der eigentlich überraschende Teil: Eine einzelne dreistündige Session verändert keine Lebensumstände – aber sie macht offenbar eine Erfahrung zugänglich, auf die Menschen später zurückgreifen. Genau das beschreiben die Follow-up-Antworten.

Was die Ergebnisse zeigen

Über alle drei Messebenen hinweg zeigt sich dasselbe Bild: Ein strukturiertes Naturcoaching nach unserem Konzept geht mit einer deutlichen Entlastung im subjektiven Erleben einher, mit messbar veränderten HRV-Werten – und mit einer Wirkung, von der Teilnehmende auch Wochen später noch berichten. Dass Selbstauskunft und Körperdaten unabhängig voneinander in dieselbe Richtung weisen, macht diesen Befund tragfähig.

Diese Zahlen gelten für das, was wir untersucht haben: dreistündige Naturcoachings nach dem Konzept der Naturcoach-Akademie. Sie sind keine Aussage über Naturcoaching im Allgemeinen. Und: Naturcoaching ist ein Coachingformat, keine Behandlung – bei psychischen Erkrankungen sind ärztliche oder psychotherapeutische Fachpersonen der richtige Weg.

Wir veröffentlichen diese Daten, weil im Feld des Naturcoachings vieles behauptet und wenig überprüft wird. Damit legen wir als erster Ausbildungsanbieter offen, woran sich unsere Arbeit messen lässt – und schaffen eine überprüfbare Grundlage, an der sich auch andere orientieren können.

Die Ergebnisse der Wirksamkeitsstudie im Überblick

Die Evaluationsstudie der Naturcoach-Akademie Bayern macht den resilienzfördernden und restaurativen Charakter des dreistündigen Naturcoachings sichtbar — durch eine Kombination aus subjektiven und objektiven Messungen.

Sofortwirkung (subjektiv, direkt nach der Session)

  • Empfundener Stress: –55 %
  • Emotionale Belastung: –54,5 %
  • Allgemeines Wohlbefinden: +37,1 %

Physiologische Regulation (HRV-Messung)

  • SDNN, Gesamtindikator der Anpassungsfähigkeit (Resilienz): +14,7 %
  • pNN50, Parasympathikus-Aktivität (kurzfristige Entspannungsfähigkeit): +16,48 %
  • RSA, vagale Aktivität (Stärkung Vagus-Nerv, für innere Ruhe und Regeneration.): +13,5 %

Nach drei bis sechs Wochen (Follow-up)

  • Erholungsfähigkeit nach Belastung: +18,75 %
  • Stressbelastung im Alltag: –13,4 %
  • Gesamtwirkung, Schulnotensystem: 1,7
  • Natur als abrufbare Ressource: 6,0 von 7 Punkten

Rolle des Naturraums (Zustimmung der Teilnehmenden)

  • Wohlbefinden positiv beeinflusst: 95,2 %
  • Natur als inspirierend erlebt: 93,3 %
  • Geborgenheit im Naturraum: 91,4 %
  • „Ich erlebe mich präsent und achtsam“: 91,4 %

Der Kontext macht den Unterschied: Diese Werte entstanden während aktiver Arbeit an belastenden Themen. Dass Körper und Erleben dabei messbar an Regulationsfähigkeit gewannen, gibt den Daten ihr Gewicht.

Alle Werte stammen aus der Wirksamkeitsstudie der Naturcoach-Akademie zu dreistündigen Naturcoachings nach dem eigenen Konzept, erhoben 2025 an unterschiedlichen Orten und mit unterschiedlichen Gruppen.

Stimmen aus der Naturcoach-Studie

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Die folgenden Auszüge stammen aus den offenen Antworten der Teilnehmenden. Sie machen erfahrbar, was hinter den Zahlen steht.

Ich habe durch das Coaching sehr gut erfahren, wie die Natur und dieses Eintauchen in die Natur mir hilft, runterzukommen und inneren Frieden zu finden. Das Coaching insgesamt hat mir sehr geholfen, bei der Priorisierung meiner täglichen Herausforderungen andere Akzente zu setzen und neuerdings bin ich in der Lage, auch mal Dinge liegen zu lassen. Selbst wenn es dann um mich herum nicht so ordentlich und strukturiert ist, wie ich mir das eigentlich immer gewünscht habe. Vielen lieben Dank noch mal – das Coaching war wirklich großartig. Ich empfehle euch schon fleißig weiter .
Stephanie C.

Ich habe eine wesentlich größere innere Ruhe zu mir selbst gefunden. Mich als Teil der Natur mit all ihren Gesetzmäßigkeiten zu verstehen, lässt mich in größerer Demut und Dankbarkeit leben… Wachstum, Erholung, Veränderungen und vor allem Synergien in der Natur bewusst wahrzunehmen, haben mich gelehrt, diese Prinzipien auch auf mein Leben zu übertragen und sie zum Anker in stressigen Situationen und Phasen zu machen. Durch eine hohe Belastung auf der Arbeit und im privaten Bereich konnte ich Methoden aus dem Coaching super anwenden, um mich immer wieder neu zu erden, zur Ruhe zu kommen und Momente der Hektik und des Stresses auch eben nur als Momente zu begreifen, sie dementsprechend wahrzunehmen und mich nicht von ihnen leiten zu lassen.
Holger König

Mir hat das Naturcoaching sehr gut gefallen. Ich dachte vorher, ich bin schon sehr naturverbunden und habe gemerkt es geht noch sehr viel mehr. Ich werde zukünftig sicher häufiger bewusst in der Natur verweilen OHNE Spazieren zu gehen oder Sport zu machen und bestimmt das ein oder andere Naturphänomen erleben
K. M.

Ich war am Tag des Naturcoachings sehr angespannt und wollte eigentlich schon absagen. Das Coaching mit Felicia hat meinen Fokus auf sanfte Weise auf andere Dinge gelenkt und mich entspannt. Meine größte Erkenntnis war, dass ich ein Teil der Natur bin und alles seinen Platz und Sinn hat. Am Ende war ich froh, dass ich dabei war. In Zukunft möchte ich die Natur wieder mehr einbinden und mir bewusst Zeit in ihr nehmen.
I.G.

Ich habe erkannt, dass ich Themen nicht verarbeitet habe, obwohl ich es dachte. Das wird mir künftig helfen, solche Situationen besser zu erkennen. Mein Alltag nach dem Naturcoaching hat sich insofern geändert, dass ich nicht mehr versuche alles um jeden Preis im Griff zu haben, konzentriere mich mehr auf meine Kinder
S.C.

Das Naturcoaching hat mir nochmal tiefgehender aufgezeigt was mir gerade fehlt und mir gezeigt, dass ich mir ein Beispiel an der Natur nehmen soll, mit ihrer ruhigen und stoischen Kraft. Auch ich bin ein Teil davon und bin stark.
I.G.

Ich habe die Natur als Spiegel meiner inneren Welt entdeckt. In der Natur finden sich ständig Metaphern, die zum inneren Erleben passen. Z.B. ein umgestürzter Baum, der trotzdem neue Triebe zeigt. Das Naturcoaching hat mir geholfen diese Bilder bewusster wahrzunehmen und zu überlegen, was es über meine aktuellen Themen und „unbewussten“ Wünsche sagen könnte. Mir ist aufgefallen, dass ich versuche meine Entscheidungen mehr aus einer inneren Stimmigkeit heraus zu treffen, statt nur nach äußeren Erwartungen
L. T. 

Das Erleben der Natur im Coaching ist für mich eine nachhaltige Aufforderung, öfter den Weg in die Natur zu suchen. Bewusster die Natur wahrzunehmen, zu sehen, zu riechen und zu hören. Einzutauchen, sich über das Beobachten zu verbinden, Kraft zu tanken über den Moment und den Augenblick. Anhalten aus dem Tempo des Alltags, um mich zu öffnen, Ruhe zu finden und Raum zu schaffen. Es sind Momente der Herzöffnung, der inneren Befreiung und dem Finden der Kraft und Kreativität in uns selbst.
Andreas Holz

Wie sehr die Natur mir „meine Themen“ spiegelt bzw. mich beim Bearbeiten derselben unterstützt, ist mir nachhaltig -weil so eindeutig- bewusst geworden. Die „richtigen“, zielführenden und förderlichen Ideen und Impulse & Gedanken fließen völlig leicht und verständlich frei. Sie leiten mich an für die nächsten Schritte zu meinem Ziel bzw. aus einem „Dilemma“ heraus. … ein „Wind of Change“ trägt mich weiter.
Ursula R.

Qualitätssiegel wissenschaftlich fundierte Ausbildung zum Zertifizierten Naturcoach

Unser Beitrag zur Qualitätssicherung von Naturcoaching

Mit dem Konzept der Ausbildung zum zertifizierten Naturcoach – Resilienz- und Persönlichkeitsentwicklung setzen wir einen neuen Standard für Ausbildung, Coachingpraxis und methodische Transparenz. Unsere Studie macht sichtbar, wie sich Naturcoaching-Prozesse nach dem Konzept der Naturcoach-Akademie  auf das autonome Nervensystem, die Stressregulation und die subjektive Lebensqualität auswirken – und schafft damit vergleichbare, belastbare Kriterien, an denen sich künftige Anbieter orientieren können.

Mit dieser Arbeit zeigt die Naturcoach-Akademie Bayern, dass professionelles Naturcoaching nach ihrem Konzept eine nachvollziehbar dokumentierte und verantwortungsvolle Praxis darstellt – ein Maßstab, an dem sich Ausbildung, Methoden und Qualität in Zukunft messen lassen sollten.

HIER: Erlebe selbst, was die Studien-Daten zeigen.

Wissenschaft trifft Naturcoaching

Präzision im Dienst der Tiefe.

Unsere Studie verbindet naturwissenschaftliche Datenerhebung mit der Tiefe menschlicher Erfahrung.
Validierte Fragebögen, biometrische Sensorik und qualitative Auswertungen zeigen, was Coaching in der Natur wirklich bewegt: ein Zusammenspiel aus Entlastung, Regulation und Entfaltung.

Naturcoaching: Unterschied zu anderen Coachingsettings

Wenn du selbst erfahren willst, worum es geht

Zahlen ersetzen keine Erfahrung. Wenn dich interessiert, wie die Natur als Co-Coach tatsächlich arbeitet, gibt es zwei naheliegende Wege:

Kontaktiere uns gerne für ein unverbindliches Orientierungsgespräch – wir freuen uns darauf, von dir zu hören!

Sammle erste Erfahrungen in einem offenen Workshop. Eine spannende Themenerfahrung die dir zeigen, wie die Natur als Co-Coach wirkt.

Wer Naturcoaching in die eigene Arbeit integrieren möchte, findet die methodische Grundlage in der Ausbildung zum Zertifizierten Naturcoach.

Häufige Fragen zur Wirksamkeitsstudie Naturcoaching

Zahlen ersetzen keine Erfahrung. Wenn dich interessiert, wie die Natur als Co-Coach tatsächlich arbeitet, gibt es zwei naheliegende Wege:

Die Wirksamkeitsstudie wurde von der Naturcoach-Akademie 2025 initiiert und nach dem eigenen Naturcoaching-Konzept durchgeführt. Sie ist eine Evaluation der eigenen Methodik – wir haben sie veröffentlicht, weil im Naturcoaching bislang kaum überprüfbare Daten vorlagen.

Die Erhebung umfasste 86,7 Prozent Frauen und 13,3 Prozent Männer. Für eine Untersuchung mit kombinierter Fragebogen- und HRV-Messung ist das eine übliche Größenordnung. Sie erlaubt belastbare Aussagen über das untersuchte Setting, nicht über Naturcoaching allgemein.

Nein. Die Coachings fanden an verschiedenen Orten und mit verschiedenen Gruppen statt. Das ist methodisch relevant: Die beobachteten Veränderungen lassen sich nicht auf die Besonderheiten eines einzelnen Waldstücks oder einer einzelnen Gruppenkonstellation zurückführen.

Die Teilnehmenden haben während der Coachings an realen, oft belastenden persönlichen Themen gearbeitet – Verlust, Abschied, Erschöpfung, Neuorientierung. Die physiologischen Verbesserungen entstanden also nicht in einer Ruhesituation, sondern in einem Prozess aktiver Auseinandersetzung. Das unterscheidet die Werte von reinen Entspannungsmessungen.

Die Erhebung ist als Prä-Post-Vergleich angelegt, ohne Kontrollgruppe. Wir zeigen damit belastbar, was sich im Zusammenhang mit dem Coaching verändert hat. Die Frage, welcher Anteil auf den Coachingprozess und welcher auf den Naturaufenthalt selbst entfällt, ist Gegenstand weiterer Arbeit. Mehr dazu in den Hintergründen zur Studie.

Standardisierte Fragebögen zum subjektiven Erleben vor und nach der Session, biometrische HRV-Messung mit den Parametern SDNN, pNN50 und RSA sowie eine qualitative Auswertung offener Antworten. Ergänzt wurde das durch eine Follow-up-Befragung nach drei bis sechs Wochen.

Nach drei bis sechs Wochen berichteten die Teilnehmenden noch von einer um 18,75 Prozent verbesserten Erholungsfähigkeit und einer um 13,4 Prozent gesunkenen Stressbelastung im Alltag. Die Gesamtwirkung bewerteten sie mit der Schulnote 1,7. Über längere Zeiträume liegen bislang keine Daten vor.

Nein. Untersucht wurden dreistündige Coachings nach dem Konzept der Naturcoach-Akademie. Andere Formate arbeiten mit anderer Struktur, anderer Dauer und anderer methodischer Grundlage. Die Zahlen gelten für das untersuchte Setting.

Genau darauf zielt die Ausbildung: Naturcoaching öffnet Räume, in denen unbearbeitete Themen sichtbar werden können. Professionelles Vorgehen bedeutet, diese Themen zu halten, ohne therapeutisch zu arbeiten – und bei Bedarf an ärztliche oder psychotherapeutische Fachpersonen weiterzuverweisen. Naturcoaching ist keine Therapie und ersetzt keine Behandlung.